| 
Aufstiegshoffnungen blühen auf. PDF
Geschrieben von: Graf von Elfensenf   
Sonntag, den 28. Januar 2007 um 17:54 Uhr
Nur mit zwei Siegen gegen Heimstetten und den bisherigen Tabellenführer Wasserburg konnte die erste Herrenmannschaft des TSV Hohenbrunn-Riemerlingen ihre Aufstiegsambitionen wahren und gleichzeitig unterstreichen. Bei nur einer Niederlage dagegen wäre der Traum von der neuen Liga für dieses Jahr wohl endgültig geplatzt.

TSV Hohenbrunn-Riemerling - SV Heimstetten 3:1

Der erste Satz startete für dieses Unterfangen denkbar schlecht: die ersten zwei Aufschläge wurden ins Netz gesetzt und auch sonst stand die Mannschaft noch nicht mit voller Konzentration auf dem Feld. Heimstetten war im ersten Satz nahezu in allen Belangen die Ton angebende Mannschaft - auch im wörtlichen Sinne: In der eigenen Halle übergab der TSV die Rolle der lauteren Mannschaft dem Gegener.
Das sollte sich mit dem zweiten Satz schlagartig ändern. Durch die Niederlage im ersten Durchgang aufgeweckt, wurde nun deutlich beweglicher agiert. Von nun an war Hohenbrunn Herr in der eigenen Halle, und unterstützt durch die zahlreichen Zuschauer übernahm man nun auch akustisch das Kommando. Mit dieser wertvollen Unterstützung konnte man sich Durchgang 2 holen.
Den Schwung des gewonnenen Satzes wollte man natürlich gleich mitnehmen. Anders als im ersten Satz gelang dies auch gleich von Anfang an - obwohl man zunächst durch eine Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes in Rückstand geriet. Die Jungs um Trainerfuchs Wüsty kämpften sich aber sofort wieder zurück ins Spiel. Ein ums andere Mal konnte man dem Gegner sein schnelles Spiel aufdrücken. Insbesondere fiel die verbesserte Annahme auf, die immer wieder schöne Kombinationen ermöglichte. Der dritte Satz ging damit ebenfalls an Hohenbrunn.
Nun galt es für das Heim-Team unbedingt, einen Tie-Break zu vermeiden. Schließlich hatte man anschließend noch ein schwieriges Spiel gegen den Tabellenführer zu bestreiten und bei den knappen Abständen in der Tabelle könnte zu guter Letzt das Satzverhältnis ausschlaggebend sein für Aufstieg oder Klassenverbleib. Doch anders als in früheren Jahren konnte das Team aus Hohenbrunn diesmal sein Spiel konsequent weiter durchziehen und somit auch den vierten Satz für sich entscheiden. Damit war die Pflicht gegen den Tabellenvorletzten erfüllt, es musste allerdings die Kür gegen Wasserburg folgen.

TSV Hohenbrunn-Riemerling - TSV Wasserburg 3:1

Der erste Durchgang war, den Tabellenpositionen der beiden Teams angemessen, sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Angetrieben durch die Zuschauer und den Gewinn des ersten Spieles konnte sich das Heimteam aber am Schluss knapp aber verdient durchsetzen.
Der zweite Durchgang begann mit einem super Ballwechsel: beide Mannschaften kämpften um den ersten Punkt, am Ende behielt auch hier Hohenbrunn die Oberhand. Dieser Punkt war dann wohl ausschlaggebend, was im weiteren Verlauf folgte. Der Gegner aus Wasserburg wurde über weite Phasen geradezu an die Wand gespielt. Bereits Mitte des Satzes konnte man sich über eine überaus komfortable 10-Punkte-Führung freuen. Diese Führung wurde bis zum Ende des Satzes verteidigt durch schnelle Angriffe über die Mittelposition und harte oder überlegte Angriffe von Außen und aus dem Hinterfeld.
Im dritten Satz kam dann ein völliger Einbruch. Das Heft des Handelns wurde völlig aus der Hand gegeben, Wasserburg konnte sich schnell ebenso absetzen wie Hohenbrunn das noch im zweiten Satz geschafft hatte. Der Block stand immer richtig, dazu kamen leichte Fehler im Angriff. Erst nach einem Diagonalwechsel konnte man sich noch einmal ein wenig herankämpfen, dennoch ging der Satz völlig verdient und klar an Wasserburg.
Nach der kurzen Pause zwischen den Sätzen dann wieder ein abrupter Wandel. Der Satz begann erneut mit einem langen Ballwechsel, den Hohenbrunn für sich entscheiden konnte. Danach war der Fluch des dritten Satzes gebrochen. Mit lautstarker Unterstützung zog man nun wieder das Spiel aus Durchgang 2 auf und hatte den Tabellenführer zu jeder Zeit voll im Griff. Endlich stand auch der Block zur rechten Zeit am rechten Ort und konnte schnelle Punkte ergattern. Wasserburg hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen und verlor so erneut deutlich.

Mit den zwei Siegen schiebt sich der TSV Hohenbrunn-Riemerling zunächst an die Tabellenspitze - allerdings hat zumindest Obing noch die Möglichkeit, diesen Platz einzunehmen, wenn die Nachholspiele gewonnen werden. Am letzten Spieltag treffen aber in einer höchst interessanten Konstellation alle drei Konkurrenten von Hohenbrunn um die zwei Aufstiegsplätze (Obing, Wasserburg und Kirchweidach) aufeinander. Hohenbrunn hat dagegen mit Gars und Bruckmühl eine vermeintlich lösbarere Aufgabe am letzten Spieltag.

Für Hohenbrunn spielten: A. Bergmann, F. Büddefeld, G. Heberger, M. Riethmayer, P. Harbeck, S. Spies, T. Weich, T. Stüber, U. Reissner

(Ausserdem spielten: SV Heimstetten - TSV Wasserburg 2:3)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Januar 2007 um 17:55 Uhr
 

Unterhaltung

Zufallsbild

100_2599

Forenbeiträge

Keine Beiträge vorhanden

Werbung

Volleyball Direkt

Wer ist Online?